Kurzportrait Mulli
Posted in Allgemeines on 03/30/2010 09:13 pm by Frau ZwitscherNun will ich ein paar Worte über die kleine Mulli verlieren: es war 2006.. die erste Wohnung.. und der Drang nach einem Haustier wurde irgendwie immer größer. Eine Katze musste her
Also Tierheime abgeklappert, aber nie war eine Katze dabei, die mir sympathisch (oder ich ihr) war. Dann im letzten Tierheim war es um mich geschehen. Ich kam in die Katzenabteilung und alle Mietzen kamen sofort an die Tür gerannt und mauzten um Aufmerksamkeit. Außer eine: Mulli (aber damals hieß sie noch Pia). Die nämlich, saß oben auf ihrem Katzenbaum und beobachtete alles aus sicherer Entfernung und irgendwie schien sie mir sehr desinteressiert. Aber trotzdem kann man sagen, dass es bei mir Liebe auf den ersten Blick war. Ich habe mich buchstäblich in sie verliebt. Das war sie also: Meine erste eigene Katze.
unklare Geschichte
Wie gesagt, ursprünglich hieß sie Pia, aber der Name hat mir absolut nicht gefallen und ich hatte auch den Eindruck, als würde das nur auf dem Papier ihr Name sein und auch garnicht darauf reagieren. Mulle sollte es dann sein. Aus Mulle wurde dann Mulli. Im Tierheim wurde mir gesagt, dass sie damals ca. 3 – 4 Jahre alt war. Aufgrund ihres Verhaltens konnte ich das aber nicht glauben, da sie doch irgendwie sehr ruhig war und sich gerne zurückzog. Später beim Tierarzt sagte man mir, dass sie definitv älter wäre. Ich schätze, sie ist mittlerweile schon gute 10 – 13 Jahre. Aber seis drum. Ich liebe die Kleine so wie sie ist. Nach ca. einem Jahr nahm Mulli plötzlich ab. Diagnose: schlechte Zähne und chronische Niereninsuffienz. Aber mit dem richtigen Futter hat sie sich jetzt gut erholt.
Charakter
Mulli ist wie schon erwähnt, eine eher ruhige Katze. Aber ab und an wacht auch mal der Tiger in ihr auf. Dann ist sie nicht zu bremsen und spielt mit allem, was ihr in die Quere kommt. Doch noch lieber als das, mag sie kuscheln und menschliche Nähe. Sie will am liebsten den ganzen Tag gestreichelt werden. Sie wacht jeden Abend an unserer Kopfseite des Bettes, sie “wäscht” uns unheimlich gern, sodass wir auch wie sie riechen. Sie rammt uns bei jeder Gelegenheit mit ihrem Köpfchen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich konnte mir nie vorstellen, dass ein Tier soviel Liebe geben kann – aber Mulli kann es. Wären alle Menschen, nur halb so liebevoll und friedvoll wie Mulli, dann gäbe es eine bessere Welt.
Oh mein Gott, eine Liebeserklärung an meine Katze. Wahnsinn. Hier noch ein paar Bilder von der Süßen:
Ach ich habe noch ihre Spitznamen vergessen, also Achtung
Mullbert, Brummi, alte Dame, Baronesse, Mull, Mullinski, Schmulli, Schmulette (alles ist immer lieb gemeint)









