Warum leuchten Katzenaugen im Dunkeln?

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Wer Katzen hat, kennt das: am späten Nachmittag und am frühen Abend werden die Stubentiger putzmunter. Das hat einen einfachen Grund: Katzen sind Dämmerungsjäger. Das bedeutet, dass sie während der Dämmerung ihrer Beute nachstellen – oder dem Katzenspielzeug zuhaus.

Damit Katzen auch bei schlechten Lichtverhältnissen  jagen können, hat sie die Natur mit ganz speziellen Augen ausgerüstet. Katzenaugen haben am Augenhintergrund, hinter der Netzhaut, eine lichtreflektierende Schicht – die tapetum lucidum (zu deutsch “leuchtender Teppich”). Das wenige Licht, das während der Dämmerung zur Verfügung steht, wird von dieser Schicht zurück auf die Netzhaut reflektiert – die Katzenaugen scheinen zu leuchten . Aufgrund dieser Fähigkeit können Katzen auch noch Bewegungen und Objekte erkennen, wenn es für uns Menschen schon viel zu dunkel ist.

Entgegen der verbreitet Meinung können Katzen bei völliger Dunkelheit allerdings auch nichts sehen. Hilflos sind sie trotzdem nicht -  mithilfe ihres ausgezeichneten Gehörs und ihres Geruchs- und Tastsinnes können sie sogar bei absoluter Dunkelheit Beute machen.

Leuchtende Katzenaugen, Bildquelle: Wikipedia

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