Katzenkrankheit FIP – Feline Infektiöse Peritonitis
Dieser Artikel ist im Katzen-Blog seit 03/29/2012 01:02 pm Eingeordnet in den Kategorien Katzenkrankheiten, Wissen mit den Tags Feline Infektiöse Peritonitis, Felines Coronavirus, FIP, Infektionskrankheiten, KatzeDie Feline Infektiöse Peritonitis ist eine der häufigsten Krankheiten, die bei Katzen auftreten. Die ansteckenden Brust- und Bauchfellentzündung endet immer tödlich, da FIP nicht heilbar ist.
Ursachen und Übertragung von FIP
FIP ist eine durch das Feline Coronavirus ausgelöste Infektionskrankheit. Das Feline Coronavirus kommt weltweit vor. Viele Katzen tragen den Coronvirus in sich. Einige sind immun dagegen, haben Antikörper gebildet. Durch die Coronaviren kommt es in der Regel zu einer harmlosen Darminfektion. Bei ca, 5% aller infizierten Katzen kann jedoch FIP daraus entstehen. Von der gesamten weltweiten Katzenpopulation sind ca. ein bis zwei Prozent betoffen. Die Übertragung der Viren geschieht durch den Kontakt mit Kot. Auch Menschen können das Virus übertragen. Oft übertragen schon trächtige infzierte Katzen das Feline Coronavirus bereits an ihre Jungen.
Symptome bei FIP
Zunächst kann man bei mit FIP infizierten Katzen Appetittlosigkeit feststellen. Sie wirkt apathisch und verliert Gewicht. Fieberschübe und Ansammlungen im Bauchrraum können dazukommen. Allerdings können alle Symptome die bei FIP beobachtet werden, auch anderen Katzenrankheiten zugeordnet werden.
Behandlung von FIP
Die Feline Infektiöse Peritonitis ist nicht heilbar. Sobald erste klinische Symptome bei der Katze auftreten, verstirbt sie innerhalb kürzester Zeit. Durch Medikamente können die Symptome allerdings gelindert werden. Manchmal sogar über Monate.
Imfung bei FIP
Es gibt Impfsstoffe , welche jedoch stark diskutiert werden. Der Impfstoff wird in die Nase der Katze geträufelt. Diese Impfung hat das Ziel, dass an der Nase quasi eine Pforte gebildet werden soll, an den der Virus nicht vorbei kann. So kann ein ein Risiko an FIP zu erkranken reduziert werden.
Prophylaxe bei FIP
Ist eine Katze an FIP gestorben, sollte man das Umfeld penibel reinigen und desinfizieren, sodass keine andere Katze daran erkranken kann. Natürlich sollte man die Katzen auf FIP testen lassen (das kann nur der Tierarzt).
Da das Coronavirus, welches Für die Feline Infektiöse Peritonitis verantwortlich ist, sich im Kot befindet, empfiehlt es sich, die Umgebung in der die Katzen leben und sich aufhalten, stets hygienisch sauber zu halten, um die Gefahr an FIP zu erkranken, so weit wie möglich zu reduzieren. Mögliche Maßnahmen sind dabei:
- genügend viele Katzentoiletten aufstellen und so oft wie möglich säubern
- die tägliche Reinigung der Futter- und Trinkgefäße
- die Haltung der Katzen in Gruppen von 3 – 4 Tieren
- infizierte Katzen von der Gruppe trennen
- Muttertiere zwei Wochen vor dem Wurf von der Gruppe trennen, sodass eine seperate Aufzucht der Jungtiere möglich ist
- bevor neue Tiere in die Gruppe kommen, sollen die auf FIP getestet werden




Januar 9th, 2013 at 14:52
Hilfe unsere Katze hat das auch
Januar 10th, 2013 at 13:46
Das tut mir sehr leid. Wart ihr schon beim TA?