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Krankenversicherung für Katzen – sinnvoll oder Geldmacherei?

Sicher habt Ihr dann und wann auch schonmal von gehört… Krankenversicherung für Hunde und Katzen. Hört sich im ersten Moment sinnvoll und wichtig an – schließlich will man nur das Beste für den Stubentiger. Doch schaut man sich Leistungen, Preise und Vorraussetzungen mal im Genauen an, merkt man schnell, dass eine Krankenversicherung für Katzen nicht für Jeden geeignet ist.

Auch ich habe mich mal umgesehen, was der derzeitige Markt so zu bieten hat. Nicht weil ich vorhabe Klara oder Quietschie krankenversichern zu lassen, aber dieses Thema wird immer öfter beworben und nun wollte ich mich mal erkundigen, was es alles so gibt.

Vergleich Katzenkrankenverischerung

Vergleich Versicherung für Katzen

Erstmals sollte man wissen, dass eine Krankenversicherung für Katzen und Hunde nicht mit einer normalen Krankenversicherungen für uns Menschen zu vergleichen ist. In den meisten Fällen werden bei der Krankenversicherung für Tiere nur “besondere Leistungen”, wie OPs usw übernommen. Die oft eher “unwichtigen”, aber häufig anfallenden Tierarztkosten, werden in vielen Fällen daher nicht übernommen, was in meinen Augen schonmal eher gegen eine solche Versicherung spricht. Hat man allerdings wirklich mal den Fall aller Fälle, und das das Tier muss sich einer teuren OP unterziehen, macht es vielleicht schon Sinn. Denn bei den meisten Fällen, werden Summen bis zu 3000 € übernommen, was allerdings auch schon wieder die Jahreshöchstgrenze ist. Kastration und Sterilisation werden auch nur von wenigen Anbietern übernommen.

Eine Krankenversicherung für Katzen ist nur bedingt zu empfehlen. Hat man ein junges, agiles und gesundes Kätzchen, macht es kaum Sinn, sie versichern zu lassen. Ältere Katzen hingegen, werden meist nicht mehr neuversichert. Bei den meisten Anbietern liegt die Eintrittsgrenze bei sieben Jahren. Teilweise muss man vor Versicherungseintrott die Katze tierärztlich abchecken lassen. Sollten dabei Erkrankungen festgestellt werden, kann ich mir vorstellen, dass in dem Fall der Beitrag auch erheblich steigt.

Mein persönliches Fazit: Für mich absolut kein Muss. Die Wahrscheinlichkeit, dass Klara oder Quietschie extrem erkranken, ist eher gering – gerade als Wohnungskatzen. Der durschnittliche Monatliche Beitrag pro Katze liegt bei ca. 25  € monatlich pro Tier. Wären für mich jährliche Kosten von 600 €. Hat man allerdings Rassekatzen, bei denen man weiß, dass sie zu gewissen Erkrankungen neigen und dazu noch Freigänger sind, macht es eventuell schon Sinn, das Geld zu investieren. Letztenendes muss das aber jeder für sich entscheiden. Wenn man keine Versicherung hat, macht einen das aber in keinem Fall zu einem schlechteren Tierbesitzer!

Falls jemand sich für eine Katzenkrankenversicherung interessiert – bei meinen Recherchen habe ich mitbekommen, dass die AGILA Katzenversicherung in Tests und Vergleichen immer recht gut abschneidet :)

Weitere Infos:

Screenshot: iak! GmbH (http://www.katzen-kranken.de/katzenkrankenversicherung-vergleich.html)

Flöhe, Läuse, Milben & Co. – Ektoparasiten bei Katzen

Wenn die Katze sich besonders häufig kratzt, das Fell leckt und eventuell auch noch kleine “Punkte” im zu erkennen sind, kann man in den meisten Fällen davon ausgehen, dass die Katze von Parasiten – genauer gesagt Ektoparasiten – befallen sind. Ektoparasiten sind Parasiten, die sich AUF der Hautoberfäche des Tieres / der Katze befinden. Endoparasiten hingegen befinden sich IM Körper des Wirtes.

Die häufigsten Ektoparasiten bei Katzen:

Viele der Parasiten zeigen ähnliche Symptome, erdordern aufgrund der Ursache allerdings unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen. Eine genaue Diagnose ist daher erforderlich, um mit entsprechenden Mitteln den Befall zu bekämpfen.

Flöhe bei Katzen

Flöhe sind 2 – 3 mm rot-braune kleine Insekten, die mit bloßem Auge sichtbar sind. Sie halten sich vorwiegend auf dem befallenen Wirt auf. In seinen Entwicklungsstadien sind sie jedoch auch an anderen Stellen und Verstecken zu finden. Der Katzenfloh steht im Verdacht eine Reihe von Viruserkrankungen zu übertragen. Er befällt auch den Menschen.

Symptome bei Flohbefall:

  • Juckreiz
  • Allergien (z. Bsp. Haarausfall)
  • Hautveränderungen

Wie erkenne ich einen Floh?

Flöhe sind aufgrund ihrer Größe und Farbe gut erkennbar. Ein Flohkamm hilft dabei prima. Kämmt man die Katze damit, bleiben Flöhe im Kamm hängen. Viele Flöhe halten sich vorwiegend im Kopf- und Brustbereich der Katze auf. Es wichtig, den Floh “richtig” zu töten indem man in mit dem Fingernagel zerdrückt, denn sie sind sehr widerstandsfähig. Wenn man noch nicht sicher ist, ob es sich um einen Flohbefall  handelt, kann man den ausgebürsteten Flohkot auf ein Stück Papier legen und mit einem tropfen Wasser beträufeln. Färbt sich das Wasser (blut)rot, kann man davon ausgehen, dass es sich um einen Floh handelt.

Prophylaxe und Bekämpfung von Flohbefall

Im Handel gibt es diverse Mittel, um Flöhe zu bekämpfen. Als gängige Therapie haben sich sogenannte “Spot ons” bewährt. Die Tropfen gegen Flöhe werden den Katzen meist in den Nacken geträufelt, verteilen sich von dort aus und töten die Flöhe ab. Auch Flohhalsbänder bieten Schutz. Diese sind allerdings eher umstritten, da Katzen sich an den Bändern, die um den Hals gelegt werden, strangulieren können. Hausmittelchen die hier und dort empfohlen werden, eignen sich eher nicht. Das Flohmittel sollte mindestens über drei Monate bzw. alle 4 Wochen angewandt werden.

Wurde ein Flohbefall festgestellt, reicht es meist nicht aus, nur das Tier zubehandeln. Da nur die adulten Tiere auf dem Wirt verweilen, ist es möglich, dass sich Flöhe in früheren Entwicklungsstufen in der Wohnung befinden. Da diese aber eben nicht auf dem Tier, sondern in verstecken lauern, sollte man vorsichtshalber auch die Wohnung “flohsicher” machen.

Flöhe in der Wohnung – was tun?

  • alle Textilien, und Schlafplätze (Decken usw) gründlich und oft absaugen. Bei Möglichkeit mind. bei 60 Grad waschen oder mit einem Dampfgerät bearbeiten
  • Ritzen und Teppichkanten (bevorzugte Verstecke) gründlich absaugen
  • generell die Wohnung oft und gründlich saugen
  • Beutel vom Staubsauger wegwerfen

Ist der Befall stärker und lässt sich nicht mit konventionellen Mitteln in den Griff bekommen, empfiehlt sich ein Besuch im Fachhandel, Apotheke oder Kammerjäger.

 

Zecken bei Katzen

Zecken sind mehrere Millimeter große Spinnentiere und gehören der Ordnung der Milben an – wovon Zecken auch die größten sind. Alle Zeckenarten sind blutsaugende Ektoparasiten an Wirbeltieren. Weltweit gibt es schätzungsweise etwa 900 verschiedene Zeckenarten. Viele von ihnen sind bedeutende Überträger von Krankeiten.

Symptome bei Zeckenbefall:

Zecken erzeugen an der Bissstelle lokale Entzündungen auf der Haut. Die Zecken sind aufgrund ihrer Größe mit bloßem Auge sichtbar. Vor allem, wenn die Zecke sich schon festgebissen und vollgesaugt hat – denn eine vollgesogene Zecke ist enorm groß.

Bekämpfung und Prophylaxe bei Zecken

Gerade Freigänger-Katzen sind ein leichtes Ziel für Zecken. Denn sie stromern oft und lange draußen raum – bevorzugt dort, wo auch Zecken zu finden sind. Daher sollte man die Katze regelmäßig und gründlich auf Zecken untersuchen. Hat man eine Zecke an der Katze gefunden, sollte diese am besten mit einer speziellen Zeckenzange (alternativ Pinzette) entfernt werden. Dabei empfiehlt es sich, die Katze nahe des Saugapperates zu packen und vorischtig in einer Drehbewegung herauszuziehen. Nachdem die Zecke entfernt wurde, sollte die Bissstelle weiterhin beobachtet werden. Je kürzer die Zecke in der Haut steckt, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung von Infektionskrankheiten.

Zur Vorbeugung gibt es spezielle Spot-Ons und Zeckenhalsbänder im Fachhandel.

 

Haarlinge bei Katzen

Katzenhaarlinge sind Parasiten der Ordnung der Tierläuse. Haarlinge sind flügellose Insekten, die ca. 1 – 1,5 mm groß werden und mit bloßem Auge sichtbar sind. Im Gegensatz zu den echten Tierläusen saugen sie kein Blut, sondern ernähren sich von Hautschuppen, Haaren und Hautdrüsensekret. Ein befall kommt häufig bei alten, sehr jungen und geschwächten Tieren vor. Er wird durch direkten kontakt übertragen.

Symptome bei Haarlingen auf der Katze

Haarlinge lösen meist starken Juckreiz und Hautveränderungen bei Katzen hervor. Außerdem sind sie mit bloßem Auge sichtbar. Typisch sind auch die sichtabren Eier der Haarlinge im Fell der Katze.

Behandlung und Prophylaxe bei Katzenhaarlinge

Wurden Haarlinge auf der Katze festgestellt, sollten diese mit den typischen Insektiziden, wie zum Bsp. Fipronil, behandelt werden. Die meisten Mittel zur Flohbekämpfung eignen sich auch für die Behandlung von Haarlingen. Auch das Kürzen des Fells kann zusätzlich helfen. Denn dadurch wird den Haarlingen der Lebensraum genommen.

Eine regelmäßige Fellpfllege und die Vermeidung zu verwahrlosten Tieren ist zur Vorbeugung meist ausreichend. Eine Umgebungsbehandlung ist, wie bei Flöhen, nicht notwendig, da sich alle Lebenszyklen auf dem Wirt abspielen.

  • Frontline Spot on K

  • Quiko Ardap Ungezief

  • Trixie 2924 Langzeit

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Bilder: Katzenhaarling: By Uwe Gille (Own work) [GFDL, CC-BY-SA-3.0 or CC-BY-SA-2.5-2.0-1.0], via Wikimedia Commons
Zecken: von H. Krisp (Eigenes Werk) [CC-BY-3.0], via Wikimedia Commons
Katzenfloh: Evanherk from nl [GFDL or CC-BY-SA-3.0], from Wikimedia Commons

 

Fieber bei Katzen – Temperatur senken

Als Katzenbesitzer merkt man in der Regel schnell, ob die Körpertemperatur der Katze erhöht ist. Dennoch sollte man, um sicher zu gehen, die genaue Körpertemperatur der Katze mittels Fieberthermometer feststellen. Dazu wird ein gefettetes Thermometer in den Enddarm der Katze eingeführt. Liegt die Temperatur  über 39 ° C hat die Katze Fieber. Je nach Befinden der Katze muss man nicht in jedem Fall sofort zum Tierarzt. Frisst und trinkt die Katze, ist gut drauf, kann man erstmal abwarten, ob sich die Temperatur nicht von allein wieder reguliert. Ist das Fieber sehr hoch, macht die Katzen einen müden, schlappen Eindruck und nimmt wenig bis kein Wasser zu sich, sollte man alsbald einen Tierarzt aufsuchen. In den meisten Fällen ist Fieber nur ein Vorbote für andere Katzenkrankheiten.

In der Zwischenzeit sollte man der Katze immer wieder frisches Wasser anbieten. Ein Trinkbrunnen animiert oft zum Trinken. Alternativ kann man auch ein wenig Kondensmilch oder Traubenzucker (gibt obendrein noch Energie) beimischen, um das Wasser schmackhafter zu machen.

Bitte “doktorn” Sie als Katzenbesitzer nicht selber rum. Fiebersenkende Mittel für Menschen sind für Katzen aufgrund ihrer Zusammensetzung meist tödlich. Daher ist ein Tierarztbesuch das Beste, da Fieber nur eine Abwehrreaktion des Körpers ist, um andere “Erkrankungen” zu bekämpfen.

 

Ätherische Öle giftig für Katzen?

Jetzt zur Winter- und Weihnachtszeit besonders beliebt: ätherische Öle und Duftlampen. Sie verströmen einen wohlriechenden Duft und sind wohltuend für unsere Sinne. Doch was ist mit unseren vierbeinigen Mitbewohnern, den Katzen?

Sind ätherische Öle giftig für Katzen?

Man sollte sich bewusst machen, dass Katzen eigenständige Lebenwesen mit ganz anders tickendem Organismus und Stoffwechsel sind. Was für uns Menschen vielleicht angenehm erscheint, muss und kann für Katzen eventuellganz das Gegenteil bedeuten.Die bei uns Menschen so beliebten ätherischen Öle wie Thymianöl, Pfefferminzöl, Lavendelöl und Teebaumöl sind für unsere Katzen nämlich giftig.

Ätherische Öle sind für Katzen giftig!

Die in den meisten ätherischen Öle enthaltenen Phenole und Terpene können von Katzen NICHT verstoffwechselt werden, was zur Folge hat, dass diese nur sehr langsam im Katzenkörper abgebaut und ausgeschieden werden. Wenn diese dann noch regelmäßig angewandt werden (Teebaumöl direkt aufs Fell zur Flohabwehr) lagern diese sich im Katzenkörper an und können Schäden anrichten. Die ätherischen Öle (deren Inhaltsstoffe) können durch Hautkontakt, durch orale Aufnahme aber auch durch die Atemluft in den Körper gelangen.

Vergiftungserscheinungen bei Katzen durch ätherische Öle

Die Vergiftungserschienungen können sich durch unterschiedliche Weise zeigen:

  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Unruhe
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Mattigkeit und Apathie
  • Appetitlosigkeit
  • komatöser Zustand bis hin zum Tod

Sobald Anzeichen auftreten, sollte die Katze schnellstmöglich einem Tierarzt vorgestellt werden!

Dem Tier zuliebe sollte daher in Gegenwart der Tiere auf ätherische Öle und Duftlampen verzichtet werden.

 

Bild: von Stephanie (strph) aus Oklahoma City, USA (Flickr) [CC-BY-SA-2.0], via Wikimedia Commons

Katzen Tabletten verabreichen

Ab und zu ist auch mal der munterste Stubentiger krank. Ein Gang zum Tierarzt ist dabei meist unumgänglich und meist werden für die Fellnase Medikamente in Form von Tabletten verschrieben. Jeder Katzenbesitzer, der schon in der Situation war, stellt sich dabei folgende Frage:

Wie verabreiche ich meiner Katze am besten Tabletten?

Zugegeben, wir hatten auch Probleme damit. Gerade bei Mulli, die aufgrund ihrer CNI damals des öfteren Medikamente zu sich nehmen musste. Katzen sind schlaue Tiere. Auch wenn sie noch so krank sind. So hilft es nämlich garnichts, die noch so kleine Tablette in ein riesiges Stück Leberwurst zu verstecken! Denn die Leberwurst wird genüsslich verspeist, während die Tablette fein säuberlich aussortiert wird und im hohen Bogen wieder aus dem Katzenmäulchen fliegt – oder eben erst garnicht in dieses hineinkommt. Auch zerbröseln und unters Futter mischen, brachte bei uns keinen Erfolg. Das Futter blieb unangerührt stehen.

Möglichkeiten, der Katze Tabletten zu verabreichen:

  • Die erste Methode ist, einfach das Maul der Katzen mit Daumen und Zeigefinger zu öffnen und die Tablette reinzulegen. Maul kurz zuhalten und hoffen, dass die Katze die Tablette schluckt.
  • Einen Tabletteneingeber benutzen. Das ist ein Gerät, welches die Tablette quasi in den Rachen der Katze schießt und die Katze quasi keine andere Möglichkeit hat, als die Tablette zu schlucken.
  • Die Tablette zerbröseln, in Flüssigkeit auflösen und mit einer kleinen Spritze ins Maul befördern.

Die dritte Methode haben wir immer favorisiert. Es ging einfach am Besten und war für Mulli die stressfreiste Möglichkeit.

Im Zweifelsfall sollte man aber immer den Tierarzt fragen. Der kann sicher gute Tipps geben und zeigen, wie man sie am besten anwendet.

Wie gebt Ihr Euren Katzen Tabletten?

 

 

Für den Autor, siehe [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons