Archive for the ‘Meine Katzen’ Category

Die erste große Katzenliebe

Auf den Tag genau vor sechs Jahren habe ich meine gliebte Mulli aus einem Tierheim geholt. Damals hieß sie noch Pia und sie fiel mir  aufgrund ihres Desinteresse mir gegenüber auf. Seit diesem Moment war es um mich geschehen….

Auch wenn einige Monate später Quietschie und zuletzt Klara folgte, blieb Mulli immer etwas besonderes. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Es war einfach Mulli. Meine Mulli. Die alte Dame, die trotz angeschlagener Gesundheit immer soviel Lebenswillen hatte. Hatte…

Schätzungen nach, musste Mulli mittlerweile weit über zehn Jahre gewesen sein. Dazu kam eine langjährige Niereninsuffizienz, die wir bis dahin aber immer gut im Griff hatten.  Vor zwei Wochen fiel uns dann auf, dass Mulli immer weniger gefressen und sich häufiger zurückgezogen hat. Solche Phasen hatte sie schon ab und an mal. Doch dieses Mal half alles gute Zureden nicht. Alle Tricks, die sonst immer Wirkung zeigten, blieben ohne sichtbaren Erfolg.

Mulli wirkte müde und ein Blick in ihre Augen sagte mehr als tausende Miaus.

Auch der Tierarzt bestätigte unsere Vermutung und mir blieb nichts anderes übrig, als Mulli gehen zu lassen.

Eine Woche ist’s jetzt her und immernoch höre ich Mullis kleine Tätzchen auf  dem Boden trappeln, sehe sie immer noch gemütlich auf der Couch liegen und habe immer noch das Gefühl, wie es ist, wenn Mulli friedlich auf meinem Bauch döst. Sie fehlt so sehr. Zu sehr.

Schlaf gut, Kleines.

Katzentrinkbrunnen

Die leidige Frage von Katzenbesitzern:

Trinkt meine Katze genug?

Auch ich frage mich das ab und zu. Ok… Mulli trinkt aufgrund ihrer chronischen Nierenerkrankung verhältnismäßig viel, aber Klara und Quietschie sieht man nur äußerst selten am Wassernapf. Und auch die Tipps von anderen, wie zum Beispiel: “Keine Sorge, Katzen trinken gern das abgestandene Wasser aus Pfützen” entfällt bei uns komplett, da unsere drei Fellnasen reine Wohnungskatzen sind und somit Pfützenwasser oder sowas eher Mangelware ist.

Darum habe ich uns den Luxus eines Katzentrinkbrunnens gegönnt. Zugegeben – preislich kann er mit einem einfachen Wassernapf natürlich nicht mithalten. Dennoch hat er gegenüber der einfachen Wasserschale schon seine Vorteile:

  • durch das fließende Wasser wird die Katze zum Trinken animiert
  • die Gefahr der Dehydrierung der Katze wird dadurch minimiert
  • ein Trinkbrunnen für Katzen weckt auch das allgemeine Interesse der Katze und wird unter Umständen sogar als Katzenspielzeug verwendet
  • er ist dekorativ und wertet durch seine Optik die Umgebung auf

Natürlich gibt es unzählige Variationen von Katzentrinkbrunnen. Egal ob aus Keramik, Plastik, Metall, groß, klein, günstig oder teuer.

Ich habe mich preislich für ein “Mittelklassemodell” entschieden. Bei meinestrolche.de habe ich mir einen Katzentrinkbrunnen aus Kunststoff ausgesucht. Der Katzentrinkbrunnen “Feng Shui Style” hat mir optisch gut gefallen und auch die Möglichkeit, dass man den Brunnen in der Spülmaschine reinigen kann, war für uns ein weiterer Vorteil.

Was soll ich weiter sagen? Natürlich war der Karton erstmal interessant. Wir haben dann den Katzentrinkbrunnen fix zusammengebaut (was wirklich einfach ging), kurz ausgespült, mit Wasser befüllt und los gings. Zugegeben, anfangs standen unsere drei Katzendamen dem neuen Ding schon etwas skeptisch gegenüber. Doch nach einiger Zeit gewöhnten sie sich an das plätschernde Nass und begriffen bald, dass man das sogar trinken kann ;-) Seit diesem Moment ist der Katzentrinkbrunnen das bevorzugte Trinkgefäß :-)

Das tolle Katzensofa auf dem Quietschie gerade residiert, war übrigens auch mit im Karton. Dazu aber später mehr.

Mehr Katzentrinkbrunnen gibts auf meinestrolche.de

Das Video zum Freitag 41

Die kleine Klara ist ganz versessen auf das selbstgebaute Katzenspielzeug – das besondere daran, ist der darin enthaltene Baldrian.

Und wie man die Baldrianherzen selber macht, könnt Ihr >>>hier sehen

Katzen haben besondere Bedürfnisse – auch beim Katzenklo

Viele sagen ja immer, dass Katzen Gewohnheitstiere sind. Schon klitzekleine Veränderungen werfen sie aus der Bahn und sie reagieren entsprechend darauf. Vor einigen Wochen konnte ich bei unseren Katzen – insbesondere bei Mulli – wieder einmal das Gegenteil feststellen. Erst die “Erneuerung des Kratzbaums“, jetzt war das Heiligtum der Katze an der Reihe – das Katzenklo!

Zugegeben, von alleine bin ich nicht drauf gekommen, aber in letzter Zeit fiel mir auf, dass Mulli nur noch sporadisch eines der Katzentoiletten für ihr kleines Geschäft benutzte. Die neuen bevorzugten Plätze zum Urinieren waren: Kartons, Badvorleger, Papierhaufen, Wolldecken und manchmal auch einfach der blanke Boden. Sie war so unbekümmert, dass sie sogar kein Geheimnis daraus machte und vor unseren Augen anfing, auf den Boden zu pieseln, um danach erleichtert wieder zu uns zu kommen. Und das mittlerweile mehrmals am Tag.

Wir waren ratlos und hatten wirklich keine Ahnung, was uns Mulli mit dieser Aktion sagen wollte. Schließlich gab es keinerlei Veränderungen, die selben Katzentoiletten am gleichen Ort, das selbe Katzenstreu und die Reinigung der Toiletten fand nun auch mehrmals am Tag statt. Nichts half. Auch das stündliche “Wir nehmen Mulli und setzen sie aufs Klo” hat nichts gebracht. Wir dachten zwischenzeitlich nämlich, dass sie eventuell einfach nur alt wurde und sie vergaß, wo ihre Toilette steht. Aber nein, daran liegts nicht, denn das große Geschäft war ja immer am richtigen Ort. Auch eine organische Ursache, wie zum Beispiel eine Harnwegsinfektion, konnte mittlerweile ausgeschlossen werden.

Also haben wir aus lauter Verzweiflung doch was verändert: noch ein Katzenklo mit anderem Streu, von einem anderen den Deckel abgemacht und es an einen anderen Platz gestellt und siehe da: es funktionierte. Heute ist nun schon der 3. Tage infolge, an dem alles fachgerecht im Klo landete. Hoffentlich bleibts auch so :)

Die selbstgebaute Katzenhütte

Nicht nur bei Hunden ein beliebtes Status-Symbol – die eigene Hütte. Dabei gilt wie immer: je individueller und einzigartiger desto besser. Und was ist schon individueller als selbstgebaut… Darum gibt es heute eine kleine Anleitung, wie man seinen Katzen eine eigene Hütte bauen kann.

Materialien Katzenhütte

  • einen kleinen Karton
  • Pappe
  • doppelseitiges Klebeband
  • eine Schere
  • und evtl Styropor

Bauanleitung Katzenhütte

Schritt 1:

Als erstes beklebt man den äußeren Rand des kleinen Kartons mit doppelseitigem Klebeband.

 Schritt 2:

Damit die Katze in der Katzenhütte später warm und weich liegt, wird auch im inneren des kleinen Kartons erstmal doppelseitiges Klebeband angebracht.

 Schritt 3:

Nun legt man den Innenboden der zukünftigen Katzenhütte mit passend geschnittenen Styropor aus. Dieser kann durch das vorher angebrachte Klebeband nicht verrutschen.

 

 Schritt 4:

Ein Stück Karton in der Mitte falten, sodass es einem Dach ähnelt. Dieses Dach nun einfach mithilfe des zuvor angebrachten doppelseitigem Klebebands(Schritt 1) an der Katzenhütte befestigen.

Fertig ist die selbstgebaute Katzenhütte. natürlich ist der eigenen Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Zum Beispiel könnte man in die Katzenhütte noch eine Decke o. Ä. legen. Unsere Fellnasen haben gleich den “Rohbau” völlig aktzeptiert und liegen nun regelmäßig in der Katzenütte.