Archive for the ‘Meine Katzen’ Category

Wieso ich beim Tierpark an meine Mulli denke

Mulli fehlt. Immernoch. Und es gibt im Alltag tausende kleine Gelegenheiten, wo ich an sie erinnert werde. Am meisten, wenn ich mit Moritz im Kinderwagen täglich raus zum Spazieren gehe. Da kommen wir nämlich immer am Tierpark vorbei. Genau gesagt am Gehege von irgendwelchen Bisons und einem Gehege mit Rehen und sonstigem Getier. Der Geruch der Tierchen ist schon ziemlich – naja wie soll ich sagen – einprägsam. Egal aus welcher Richtung der Wind weht – der Geruch ist da… Doch was hat das mit Mulli zutun?

Am Ende ihres erfüllten Katzenlebens ging es ihr nicht sehr gut. Sie wurde immer schwächer und fand dann letzten Endes kaum noch Kraft, um sich zu putzen. Wenn sie sich putzte, dann machte es die Geruchssituation auch nicht besser, denn aufgrund ihrer CNI und ihrer schlechten Zähne und Zahnstein, roch es dort auch nicht gerade sehr sauber… So strömte Mulli in der letzten Zeit einen unverkennbaren Geruch aus. Nach Wildgehge. Und jeden Tag wenn ich so im Wald am Tierpark herumschlendere steiht mit der Geruch in die Nase und Mulli ist da. Wenn auch nur kurz…

 

Pfotenabdruck von Katzen ganz einfach selbst gemacht

Man kann ja mittlerweile echt jeden Mist für die geliebten Tiere kaufen. Angefangen vom Bling-Bling-Strassteinchen-Halsband, über Cashmere-Jäckchen bis hin zu überteuerten Sets, um von den Fellnasen Pfotenabdrücke herzustellen.

Geht doch bestimmt auch billiger, dacht ich mir. Zumindest das mit den Pfötchenandrücken – das andere interessiert mich eh nicht.

Also hab ich einfach einen guten einfachen Salzteig gemacht. Kennt Ihr sicher von früher aus der Schule noch. Superzeug eigentlich. Zusammenkneten, Abdruck machen/in Form bringen, trocknen, fertig. Hier das super einfache Salzteig-Rezept für Abdrücke von den Katzenpfötchen:

Rezept Salzteig

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Speiseöl

Das wars. Nun das ganze vermischen. Ich habs mit der Hand gemacht. Je nachdem welche Konsinstenz der Salzteig haben soll, einfach ein bisschen Wasser bzw. Mehl hinzutun. Für einen Abdruck der Pfoten eignet sich natürlich ein etwas festerer Teig.

Nun einfach den Teig ausrollen. Am besten legt ihr den Teig schon vorher auf eine Unterlage, auf der er trocknen kann. Wir haben beim ersten Versuch Backpapier genommen. Eignete sich nicht so gut, da es beschichtet war und der Boden dadurch schlecht trocknete.

Also Teig ausrollen. Die Dicke des Teiges würde ich auf 0,5 cm bis 1,0 cm empfehlen. Dann holt ihr Euch eine Katze, nehmt kurz das Pfötchen und drückt es auf den Salzteig. Zack, habt ihr einen Pfotenabdruck Eurer Katze. Zu zweit gehts einfacher. Das Gute ist, dass wirklich NICHTS am Katzenpfötchen zurück bleibt. Und wenn der Abdruck nix geworden ist, knetet ihr den Teig einfach neu.

Danach könnt ihr mit einem Zahnstocher noch was Nettes auf den Abdruck schreiben. Falls ihr es aufhängen wollt, vergesst nicht schon vorher ein Loch dafür vorzusehen.

Nun den Teig bei Zimmertemperatur mindestens einen Tag – je nach Dicke – trocknen lassen. Vermutlich wird er aber länger brauchen. Man kann den Salzteig auch für einige Stunden bei 80°C in den Backofen trocknen lassen. Die Gefahr, dass er dadurch spröde und rissig wird, ist aber ziemlich hoch.

Wenn der Teig trocken ist, könnt ihr den Teig noch bemalen. Und fertig ist der Pfotenabdruck des Katzentätzchens. So sah unser erster Versuch aus:

Eine Katze geht baden!

Ihr wisst ja, wir sind letztes Jahr umgezogen. Das gute an der Wohnung ist, dass wir jetzt endlich ne schööne Badewanne haben. Ich liebe dieses Teil und wird nun häufig verwendet.

Ab und zu kommts auch mal vor, dass ich (zugegeben aus Faulheit) nicht gleich den Stöpsel ziehe und das Wasser noch ein paar Stunden drinnen bleibt, was nicht weiter dramatisch ist.

Interessant wirds dann nur, wenn eine Katze mit ins Spiel kommt. Klara schleicht des Öfteren auf dem Wannenrand herum, weiß aber sehr wohl, dass der Inhalt “nass” ist. So ist sie immer äußerst vorsichtig und tatzt nur ab und zu mal aus Spaß ins Wasser.

Aber wehe Quietschie versucht sich an diesem Spiel. Wir brauchen uns nix vorzumachen – die Katzendame gibt auch schönes Rubens-Model ab.. aber von Körpergefühl weiß sie manchmal nicht viel. So ereignete es sich, dass sich die kleine dicke Quietschie auf dem Wannenrand zu schaffen machte. Ich habs leider nicht gesehen, dafür dann aber einige Sekunden später gehört:

PLAAAAATSCH!

Mein Mann war zu diesem Zeitpunkt im Bad. Sie muss wohl aufgrund ihrer Leibesfülle kurz gebraucht haben, bis sie sich aus den Klauen des bösen und mittlerweile kalten Wassers befreien konnte.

Arme Quietschie. Da stand sie nun im Flur. Nass. Völlig verwirrt und meckernd. Sie tat mir leid, trotzdem musste ich laut lachen :-D Natürlich haben wir sie gleich in ein dickes warmes Handtuch gepackt und abgerubbelt. Trotzdem schien die Lady danach sehr empört und sie musste sich ausgiebig trocken lecken. Selbst Klara zeigte Herz und half mit, so gut sie konnte.

 

Glaubt aber nicht, dass Quietschie daraus gelernt hat.. Nein, der Wannenrand ist immer noch ein prima Catwalk…

 

Dürfen Katzen Eier essen?

Heute ist Karfreitag. Das Osterwochenende beginnt quasi. Zeit der Eier. Der bunten Eier. Der vielen Eier. Cholesterin Galore :-D

 

Gern wird auch mal dem Stubentiger ein rohes Ei serviert. Mit Genuss wird es dann meistens weggeschleckert. Aber bleibt die Frage:

Dürfen Katzen Eier essen?

Ja. Katzen brauchen viel Protein in ihrer Nahrung. Auch in Eier ist Protein enthalten. Außerdem haben rohe Eier für Katzen einen relativ hohen Nährwert. Das Eigelb ist außerdem gut für das Katzenfell.

Gekochte oder rohe Eier für Katzen?

Es kommt drauf an, was die Katze lieber mag. Quietschie mag garkeine Eier. Klara vertilgt sie in Windeseile roh oder gekocht und Mulli hingegen hat sie nur roh verschmaust.

Man muss dazu sagen, dass bei rohen Eiern natürlich ggf. die Salmonellen vernichtet werden, andererseits aber nicht mehr soviel Nährstoffe wie rohe Eier haben.

Zuviel Eier sollten die Katzen nicht bekommen und wenn, dann nur das Eigelb. Im Eiweiß ist ein Enzym enthalten, welches die Absorbierung von Biotin verringert. Zuviel davon führt zu Biotinmangel bei Katzen.

Als Fütterungsempfehlung würde ich einmal pro Woche vorschlagen.

Die Katze hat eine Zwangsneurose

Ja, wir wissen ja: Katzen haben ab und zu schonmal ne Macke. Sie lassen sich nicht erziehen, haben immer ihren eigenen Kopf und machen das, was sie wollen. Desöfteren zum Leidwesen des Dosenöffners. Zum großen Leidwesen.

Die kleine Klara kann es nämlich seit mehreren Monaten nicht mehr dulden, dass auch nur irgendeine Tür in der Wohnung verschlossen ist. Alle Türen müssen durch einen beherzten Sprung auf die Klinke geöffnet werden. Das Problem dabei ist nur, dass wir alle Türklinken mittlerweile schon so drangebaut haben, dass sie Klara nicht mehr öffnen kann.

Das allerdings hat die kleine Klara noch nicht kapiert (oder aktzeptiert) und so springt sie manchmal stundenlang an eine Tür, in der Hoffnung sie geht auf.

Besonders schlimm ist es nachts. Denn da muss unbedingt die Tür zum Schlafzimmer offen sein. Da steht sie dann stundenlang davor, springt gegen die Tür, mauzt herzzerreißend und krakelt rum. Dabei kommen die unterschiedlichsten Tonlagen zum Einsatz: Vom süßen Babymauzen über tiefe Rolligkeitsschreie bis hin zu wütenden Katzenrufen.

Anfangs dachte ich naiver Dosenöffner noch, dass sie tatsächlich Sehnsucht nach uns hat. Weit gefehlt – ist sie doch mal im Schlafzimmer, dreht sie ne Runde und geht wieder…