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Pfotenabdruck von Katzen ganz einfach selbst gemacht

Man kann ja mittlerweile echt jeden Mist für die geliebten Tiere kaufen. Angefangen vom Bling-Bling-Strassteinchen-Halsband, über Cashmere-Jäckchen bis hin zu überteuerten Sets, um von den Fellnasen Pfotenabdrücke herzustellen.

Geht doch bestimmt auch billiger, dacht ich mir. Zumindest das mit den Pfötchenandrücken – das andere interessiert mich eh nicht.

Also hab ich einfach einen guten einfachen Salzteig gemacht. Kennt Ihr sicher von früher aus der Schule noch. Superzeug eigentlich. Zusammenkneten, Abdruck machen/in Form bringen, trocknen, fertig. Hier das super einfache Salzteig-Rezept für Abdrücke von den Katzenpfötchen:

Rezept Salzteig

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 EL Speiseöl

Das wars. Nun das ganze vermischen. Ich habs mit der Hand gemacht. Je nachdem welche Konsinstenz der Salzteig haben soll, einfach ein bisschen Wasser bzw. Mehl hinzutun. Für einen Abdruck der Pfoten eignet sich natürlich ein etwas festerer Teig.

Nun einfach den Teig ausrollen. Am besten legt ihr den Teig schon vorher auf eine Unterlage, auf der er trocknen kann. Wir haben beim ersten Versuch Backpapier genommen. Eignete sich nicht so gut, da es beschichtet war und der Boden dadurch schlecht trocknete.

Also Teig ausrollen. Die Dicke des Teiges würde ich auf 0,5 cm bis 1,0 cm empfehlen. Dann holt ihr Euch eine Katze, nehmt kurz das Pfötchen und drückt es auf den Salzteig. Zack, habt ihr einen Pfotenabdruck Eurer Katze. Zu zweit gehts einfacher. Das Gute ist, dass wirklich NICHTS am Katzenpfötchen zurück bleibt. Und wenn der Abdruck nix geworden ist, knetet ihr den Teig einfach neu.

Danach könnt ihr mit einem Zahnstocher noch was Nettes auf den Abdruck schreiben. Falls ihr es aufhängen wollt, vergesst nicht schon vorher ein Loch dafür vorzusehen.

Nun den Teig bei Zimmertemperatur mindestens einen Tag – je nach Dicke – trocknen lassen. Vermutlich wird er aber länger brauchen. Man kann den Salzteig auch für einige Stunden bei 80°C in den Backofen trocknen lassen. Die Gefahr, dass er dadurch spröde und rissig wird, ist aber ziemlich hoch.

Wenn der Teig trocken ist, könnt ihr den Teig noch bemalen. Und fertig ist der Pfotenabdruck des Katzentätzchens. So sah unser erster Versuch aus:

Katzenspielzeug im Vergleich

Ich muss zugeben, dass unsere Katzen weniger Aufmerksamkeit bekommen, seit Moritz da ist. Als kleine Wiedergutmachung – und vielleicht auch Bestechung – haben wir mal wieder etwas Katzenspielzeug besorgt. Eine Katzenangel und ein … ein .. Federstab(?).

Wie üblich, hat sich zuerst Klara daran gemacht, die neuen Sachen zu untersuchen:

Katzenangel und Federstab

Nachdem sie sich einigem Schnüffeln offenbar zuerst für die Angel entschieden hat, haben wir die natürlich sofort ausprobiert:

Was soll ich sagen? Es war nach Klaras Geschmack: Lauern, ein beherzter Sprung, ein Pfotenhieb, die Beute ablecken – und von vorn. Nach einer kurzen Babypause (vlt. 10 Minuten) dann das:

Die Maus haben wir später im Flur, Teile der Schnur im Wohnzimmer wiedergefunden. In punkto Haltbarkeit hat die Katzenangel also komplett versagt.

Wie sich der Federstab geschlagen hat, folgt in den nächsten Tagen.

Katzensofa – das Experiment

Wir brauchen uns nichts vormachen: Katzen liebens gemütlich. Dabei ists egal, ob sie auf frisch bezogenen Betten liegen, auf weichen Kuscheldecken verweilen oder auf dem Schoß des Dosenöffners parken – ja manchmal tuts sogar ein Sück Pappe oder ein Karton.

Spezielle Katzensofas finden daher meist keine oder nur wenig Beachtung. So war es bisher immer – aber plötzlich:

Was war passiert?

Als ich mir neulich den Katzentrinkbrunnen bei meinestrolche.de bestellte, habe ich gleich ein Katzensofa mit in den Warenkorb gepackt. Das Sofa weil ich weiss, dass Mulli gern stilvoll ruhte, den Brunnen damit sie mehr trinkt.

Wie man sieht, hat Quietschie das Sofa sofort in Beschlag genommen, später hat auch Mulli viel Zeit ihrer letzten Tage darauf verbracht.

Fazit: Kaufst du gutes für die Katzen, werden sie auch darauf ratzen :D

 

Das Video zum Freitag 41

Die kleine Klara ist ganz versessen auf das selbstgebaute Katzenspielzeug – das besondere daran, ist der darin enthaltene Baldrian.

Und wie man die Baldrianherzen selber macht, könnt Ihr >>>hier sehen

Die selbstgebaute Katzenhütte

Nicht nur bei Hunden ein beliebtes Status-Symbol – die eigene Hütte. Dabei gilt wie immer: je individueller und einzigartiger desto besser. Und was ist schon individueller als selbstgebaut… Darum gibt es heute eine kleine Anleitung, wie man seinen Katzen eine eigene Hütte bauen kann.

Materialien Katzenhütte

  • einen kleinen Karton
  • Pappe
  • doppelseitiges Klebeband
  • eine Schere
  • und evtl Styropor

Bauanleitung Katzenhütte

Schritt 1:

Als erstes beklebt man den äußeren Rand des kleinen Kartons mit doppelseitigem Klebeband.

 Schritt 2:

Damit die Katze in der Katzenhütte später warm und weich liegt, wird auch im inneren des kleinen Kartons erstmal doppelseitiges Klebeband angebracht.

 Schritt 3:

Nun legt man den Innenboden der zukünftigen Katzenhütte mit passend geschnittenen Styropor aus. Dieser kann durch das vorher angebrachte Klebeband nicht verrutschen.

 

 Schritt 4:

Ein Stück Karton in der Mitte falten, sodass es einem Dach ähnelt. Dieses Dach nun einfach mithilfe des zuvor angebrachten doppelseitigem Klebebands(Schritt 1) an der Katzenhütte befestigen.

Fertig ist die selbstgebaute Katzenhütte. natürlich ist der eigenen Kreativität keinerlei Grenzen gesetzt. Zum Beispiel könnte man in die Katzenhütte noch eine Decke o. Ä. legen. Unsere Fellnasen haben gleich den “Rohbau” völlig aktzeptiert und liegen nun regelmäßig in der Katzenütte.