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wichtige Überlegungen vor der Anschaffung einer Katze

Katzen sind beleibte Haustiere. Doch oft werden sie aufgrund mangelnder Kenntnisse, fehlender Zeit, Allergien oder einer Trennung vom Partner ins Tierheim gegeben oder gar ausgesetzt. Deswegen sollte sich jeder zukünftiger Katzenbesitzer ein paar grundlegende Gedanken machen, bevor er sich eine Katze ins Haus holt:

Vermieter

Oft ist es so, dass viele Vermieter keine Tiere in der Wohnung dulden. Deshalb sollte man sicher gehen, ob Tiere in einer Mietwohnung oder -haus erlaubt sind.

Allergie

Gibt es Familienmitglieder die auf Katzenhaare allergisch reagieren? Sollte das nicht bekannt sein, empfiehlt es sich, VORHER einen Test zu machen. So erspart man sich und der Fellnase Ärger und Leid.

Möbel

Auch sollte einem zukünftigem Katzenbesitzer bewusst sein, dass eine Katze kein Kuscheltier ist. Gerade in der Anfangszeit wird die Katze sicherlich “eine Menge Schaden” anrichten. Von der umgekippten Ming-Vase bis hin zur zerkratzten Couch. Das ist natürlich nicht immer der Fall, sollte es aber ein Problem darstellen, wenn der o. g. Fall eintreten könnte, sollte man sich die Anschaffung einer Katze nochmals überlegen.

Platz

Ist im zukünftigen neuen Zuhaus genug Platz für die neue Katze? Katzen brauchen viele Rückzugsmöglichkeiten. Dazu kommen noch diverse Kratzgelegeheiten und Katzenbäume die in der Regel ein wenig Platz kosten.

Zeit

Habe ich genug Zeit für eine Katze? Auch wenn es augenscheinlich so aussieht, als würde eine Katze den ganzen Tag schlafen, sollte man nicht vergessen, dass Katzen Zeit kosten. Dabei meine ich nicht nur die Zeit zum Füttern und Katzenklo saubermachen. Katzen, gerade wenn sie einzeln gehalten werden, brauchen viel Aufmerksamkeit und Beschäftigung.

Andere Tiere

Wenn bereits Tiere im Haushalt vorhanden ist, sollte man überlegen, ob diese “katzenkompatibel” sind. Kleintiere, wie Hamster und Mäuse wird eine Katze als Beute ansehen. Unter Umständen wird sie sogar den Käfig öffnen können. Auch bei Hunden und anderen Katzen sollte man vorher genaustens überlegen, ob es eventuell Schwierigkeiten beim zukünftigen Zusammenleben geben könnte.

Der Charakter einer Katze

Katzen sind eigensinnig und lassen sich nicht wie beispielsweise Hunde, erziehen. Meistens entscheiden die Katzen, wann sie spielen oder schmusen wollen. Das sollte dem Katzenbesitzer bewusst sein.

Katzenalter

Eine Katze wird zwischen 10 und 15 Jahren alt. Es gibt viele Fälle, in denen Katzen aber wesentlich älter werden. Daher sollte man darüber nachdenken, ob man bereit ist, für diese lange Zeit die Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.

Urlaub

Katzen kann micht nicht, im Gegensatz zu Hunden, einfach so mit in den Urlaub nehmen. Daher ist es wichtig, vorher abzuklären, ob eine Versorgung der Katze während eines Urlaubs gewährleistet ist.

Geld

Katzen kosten Geld. Neben den laufenden Posten für Katzenfutter, Katzenstreu und eine artgerechte Grundausstattung fallen außerdem Kosten für regelmäßige Tierarztbesuche an. Diese umfassen: regelmäßge Wurmkuren und Impfungen, Kastration sowie unverhersehbare Erkrankungen oder Unfälle. Dieses kann sich schnell auf eien Betrag summieren, mit dem man anfangs nicht rechnete. Wer also der Katze kein tägliches Futter, Impfungen und notärztliche Versorgung bieten kann, sollte sich mit der Anschaffung einer Katze lieber noch etwas Zeit lassen.

Und außerdem:

Wie bei allen Tieren, kann es auch bei Katzen zu unangenehmen Situationen kommen. So erbricht die Katze häufiger als andere Tiere. Meist auch noch dahin, wo es für den Menschen nicht gerade sehr angenehm ist. Auch kann es vorkommen, dass Katze aufgrund negativer Einflüsse unsauber werden. Sollte dem nicht so sein (was ich hoffe), dann ist trotzdem zu bedenken, dass das Katzenklo regelmäßig gesäubert werden muss. Das ist meist nicht sehr appetittlich. Hat man eine Katze als Haustier, so muss man damit rechnen, auf der Kleidung und den Möbeln Katzenhaare aufzufinden.

Mit diesem Artikel möchte ich die Katze nicht schlecht reden. Im Gegenteil. Man sollte bedenken, dass eine Katze mehr Zeit, Geld und nerven kostet, als die geheimnisvollen Augen einer Katze vorher preisgeben.

Katzen kann man nicht einfach auf “Probe” zu sich nehmen. Sollte sich jemand dazu entschließen eine Katze zu sich zu nehmen, muss er auch stets bereit sein, Veranwortung dafür zu übermehmen, denn die Katze ist vom Menschen abhängig.

Katzenallergie? Menschenallergie!

Das viele Menschen allgergisch auf Katzen sind, ist bekannt. Ein wenig neuer ist das Wissen, dass Katzen auch auf Menschen allergisch reagieren können.

Pollen, Katzenstreu, Hausstaub, menschliche Hautschuppen und Zigarettenrauch können der Auslöser für allergisches Asthma sein.  Davon ist jede zweihunderste Katze betroffen und besonders häufig trifft es dabei orientalische Rassen (wie Siamkatzen). Die Symptome reichen von Husten und Keuchen bis hin zu Atemnot.

Der Umstieg von Granulatstreu auf Produkte auf Papierbasis und der Verzicht auf das Rauchen in den Innenräumen können schön einige Linderung für die Katze bringen (genaueres weiß euer Tierarzt).