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selbstgebautes Katzenspielzeug Teil 4 – selbstgemachtes Fummelbrett

Trotz der aktuellen Wärme haben wir uns nicht davon abhalten lassen, ein neues Katzenspielzeug zusammenzuschustern.

Ein Fummelbrett ist nichts anderes als eine Spielstation für Katzen, an der sie ein wenig herumfummeln können. Um die nötige Motivation zu erzeugen, kommen einfach ein paar Leckerlis oder ein wenig Trockenfutter an nicht ganz so leichte Stellen und es kann losgehen.

Für unser Fummelbrett haben wir uns wieder ausgiebig an Gegenständen bedient, die wir in der Wohnung gefunden haben.

  • ein Pappkarton
  • Toilettenpapier-, Küchentuch- und Alufolie-Papprollen
  • eine leere Tabakdose
  • eine Eierpappe
  • stabile Unterlage (wir haben das Seitenteil eines alten PC’s genommen)

Der Selbstbauen ist extrem einfach:  Alles nach Gutdünken in die Kiste packen (je nach Höhe der Kiste die Papprollen ggf. zurecht schneiden), so dass schöne Fummelmöglichkeiten entstehen, bei Bedarf (bringt aber nicht viel) alles mit Kleber oder doppelseitigem Klebeband fixieren. Dann den Karton auf die Unterlage kleben (wir haben Doppelseitiges Klebeband verwendet) und Trockenfutter einfüllen.

Und so sah das Ganze dann aus:

Da dieses Fummelbrett nur aus Pappe war, hat es natürlich nicht lange überlebt. Auf jeden Fall hat es eine Menge Spass beim Basteln, Improvisieren und Zuschauen gemacht. Das nächste Fummelbrett kommt bestimmt bald – dann aber etwas robuster.

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Kurzportrait Mulli

Nun will ich ein paar Worte über die kleine Mulli verlieren: es war 2006.. die erste Wohnung.. und der Drang nach einem Haustier wurde irgendwie immer größer. Eine Katze musste her :D Also Tierheime abgeklappert, aber nie war eine Katze dabei, die mir sympathisch (oder ich ihr) war. Dann im letzten Tierheim war es um mich geschehen. Ich kam in die Katzenabteilung und alle Mietzen kamen sofort an die Tür gerannt und mauzten um Aufmerksamkeit. Außer eine: Mulli (aber damals hieß sie noch Pia). Die nämlich, saß oben auf ihrem Katzenbaum und beobachtete alles aus sicherer Entfernung und irgendwie schien sie mir sehr desinteressiert. Aber trotzdem kann man sagen, dass es bei mir Liebe auf den ersten Blick war. Ich habe mich buchstäblich in sie verliebt. Das war sie also: Meine erste eigene Katze.

unklare Geschichte

Wie gesagt, ursprünglich hieß sie Pia, aber der Name hat mir absolut nicht gefallen und ich hatte auch den Eindruck, als würde das nur auf dem Papier ihr Name sein und auch garnicht darauf reagieren. Mulle sollte es dann sein. Aus Mulle wurde dann Mulli. Im Tierheim wurde mir gesagt, dass sie damals ca. 3 – 4 Jahre alt war. Aufgrund ihres Verhaltens konnte ich das aber nicht glauben, da sie doch irgendwie sehr ruhig war und sich gerne zurückzog. Später beim Tierarzt sagte man mir, dass sie definitv älter wäre. Ich schätze, sie ist mittlerweile schon gute 10 – 13 Jahre. Aber seis drum. Ich liebe die Kleine so wie sie ist. Nach ca. einem Jahr nahm Mulli plötzlich ab. Diagnose: schlechte Zähne und chronische Niereninsuffienz. Aber mit dem richtigen Futter hat sie sich jetzt gut erholt.

Charakter

Mulli ist wie schon erwähnt, eine eher ruhige Katze.  Aber ab und an wacht auch mal der Tiger in ihr auf. Dann ist sie nicht zu bremsen und spielt mit allem, was ihr in die Quere kommt. Doch noch lieber als das, mag sie kuscheln und menschliche Nähe. Sie will am liebsten den ganzen Tag gestreichelt werden. Sie wacht jeden Abend an unserer Kopfseite des Bettes, sie “wäscht” uns unheimlich gern, sodass wir auch wie sie riechen. Sie rammt uns bei jeder Gelegenheit mit ihrem Köpfchen, nur um Aufmerksamkeit zu bekommen. Ich konnte mir nie vorstellen, dass ein Tier soviel Liebe geben kann – aber Mulli kann es. Wären alle Menschen, nur halb so liebevoll und friedvoll wie Mulli, dann gäbe es eine bessere Welt.

Oh mein Gott, eine Liebeserklärung an meine Katze. Wahnsinn. Hier noch ein paar Bilder von der Süßen:

Ach ich habe noch ihre Spitznamen vergessen, also Achtung :D

Mullbert, Brummi, alte Dame, Baronesse, Mull, Mullinski, Schmulli, Schmulette (alles ist immer lieb gemeint)