Posted in Giftpflanzen on 11/24/2011 10:36 am by Frau Zwitscher

Mistel
Wissenschaftlicher Name: Viscum
Deutsche Namen: Drudenfuß, Hexenbesen, Donnerbesen
Beschreibung: Die Misteln sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Sandelholzgewächse. Sie sind Halbschmarotzer, die auf Bäumen und Sträuchern wachsen. Die Zweige der Misteln können bis zu einem halben Meter lang werden.
Obwohl die Mistel meist auf hohen Bäumen wächst, kann diese Pflanze auch für unsere Hauskatzen gefährlich werden. Denn die Mistel ist in der Weihnachtszeit sehr beliebt als Dekopflanze in der Wohnung und somit leicht zugänglich für eine Katze.
Giftstoffe der Mistel: Viscotoxine, Lectine (Konzentration von Lectinen im Winter am höchsten)
Symptome: Schädigung von Darm, Leber, Magen, Niere und führen zunächst zu blutigen Darmschleimhautentzündungen, Durchfall, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein und Krämpfen bis hin zum Koma
Posted in Allgemeines on 06/08/2011 10:01 pm by Frau Zwitscher
Was mir als Naschkatze im schlimmsten Fall auf die Hüften geht oder Zahnschmerzen beschert ist für Katzen pures Gift: Schokolade. Grund dafür ist das Theobromin, ein Stoff, der in Schokolade (genauer gesagt in Kakao) enthalten ist.
Theobromin
Theobromin ist eng mit Koffein verwandt. Auf Menschen wirkt es auch etwa so ähnlich – nur viel schwächer. Im Unterschied zu uns können Katzen das Theobromin nur sehr langsam abbauen. Ihnen fehlt dafür ein Enzym – dadurch wirkt es für sie gifitg.
Symptome
Bereits nach 2-4 Stunden treten erste Vergiftungserscheinungen auf. Puls und Blutdruck steigen, und es kommt zu Unruhe, Zittern und gesteigerten Reflexenund sogar Krampfanfällen. Oft muss sich die Katze erbrechen und bekommt Durchfall.
Tödliche Dosis
Die tödlich Dosis liegt bei 200mg pro Kilogramm Körpergewicht. Für eine 3-kg-Katze kann also schon eine halbe Tafel Bitterschokolade tödlich sein.
Wenn der Verdacht auf eine Vergiftung besteht gibt es also nur eins: SOFORT zum Tierarzt.
Bildquelle: Simon A. Eugster (Eigenes Werk) [GFDL or CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
Posted in Giftpflanzen on 03/22/2011 06:09 pm by Frau Zwitscher

usambaraveilchen
Lateinischer Name: Saintpaulia ionantha
Deutscher Name: Usambaraveilchen
Beschreibung: Das Usambaraveilchen ist eine niedrige Zierpflanze, die aus den Usambarabergen im Nordosten Tansanias stammt, nach denen es auch benannt ist. Die Blätter sind wellig bis fast glatt. Die kleinen Blüten sind meist blau bis violett, hier bei uns aber auch weiss oder rosa. Durch die Blütenfarbe erhielt das Usambaraveilchen den Namen, denn mit der Gattung Veilchen hat sie nichts zu tun.
Symptome: mir sind keine genauen Symptome bekannt, allerdings ist anzunehmen, dass Katzen mit Kreislaufproblemen und Magenreizungen (und Schlimmeres!!) zu kämpfen haben, da im Usambaraveilchen Alkaloide mit nicht bekannter Wirkung enthalten sind (Mäusen wurde Pflanzenextrakt des Usamabaraveilchens gespritzt – sie starben daran)
By Wildfeuer (Eigenes Werk (own photo)) [GFDL (www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (www.creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
Posted in Giftpflanzen on 02/20/2011 09:44 pm by Frau Zwitscher

Tulpen
Lateinischer Name: Tulipa
Deutscher Name: Tulpe
Beschreibung: Die Tulpe ist eine ausdauernde, krautige Pflanze die eine Pflanzengattung der Liliengewächse bilden. Tulpen erreichen Wuchshöhen zwischen 10 und 70 cm. Die Blüten der Tulpen stehen meist einzeln und endständig oder in wenigblütigen Blütenständen. Die Laubblätter der Tulpe sind meist glatt oder gewellt. Niederlande ist der größte Tulpenproduzent.
Symptome: Irritation der Schleimhaut des Gastrointestinaltraktes und eine damit verbundene reduzierte Nährstoffverdauung und Gewichtsentwicklung
Erst bei einer Aufnahme von großen Mengen entwickeln sich klinische Störungen.
By 用心阁 at zh.wikipedia (Transferred from zh.wikipedia) [CC-BY-SA-3.0 or http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html">GFDL], from Wikimedia Commons
Posted in Giftpflanzen on 02/03/2011 06:52 pm by Frau Zwitscher

Zimmerkalla
Lateinischer Name: Zantedeschia aethiopica
Deutsche Namen: Kalla, Calla, Calla-Lilie, Papierblume
Beschreibung: Zantedeschien sind ausdauernde krautige Pflanzen, die Wuchshöhen bis 2,5 Meter erreichen. Alle Arten sind in Afrika heimisch. Die Zimmerkalla besitzt ein eiblättriges, auffallendes Hochblatt als Blüte. Die grünständigen Laubblätter sind gestielt, pfeilförmig und oft glänzend grün.
Symptome: bei übermäßigen Verzehr der Zimmerkalla kann es zu Störungen im Mund- und Rachenraum, Krämpfen und Nierenschäden kommen.
Die Zimmerkalla wird als schwach giftig eingestuft.