Posted in Meine Katzen, Wissen on 04/06/2012 01:41 pm by Frau Zwitscher
Heute ist Karfreitag. Das Osterwochenende beginnt quasi. Zeit der Eier. Der bunten Eier. Der vielen Eier. Cholesterin Galore
Gern wird auch mal dem Stubentiger ein rohes Ei serviert. Mit Genuss wird es dann meistens weggeschleckert. Aber bleibt die Frage:
Dürfen Katzen Eier essen?
Ja. Katzen brauchen viel Protein in ihrer Nahrung. Auch in Eier ist Protein enthalten. Außerdem haben rohe Eier für Katzen einen relativ hohen Nährwert. Das Eigelb ist außerdem gut für das Katzenfell.
Gekochte oder rohe Eier für Katzen?
Es kommt drauf an, was die Katze lieber mag. Quietschie mag garkeine Eier. Klara vertilgt sie in Windeseile roh oder gekocht und Mulli hingegen hat sie nur roh verschmaust.
Man muss dazu sagen, dass bei rohen Eiern natürlich ggf. die Salmonellen vernichtet werden, andererseits aber nicht mehr soviel Nährstoffe wie rohe Eier haben.
Zuviel Eier sollten die Katzen nicht bekommen und wenn, dann nur das Eigelb. Im Eiweiß ist ein Enzym enthalten, welches die Absorbierung von Biotin verringert. Zuviel davon führt zu Biotinmangel bei Katzen.
Als Fütterungsempfehlung würde ich einmal pro Woche vorschlagen.
Posted in Meine Katzen on 04/02/2012 06:44 pm by Frau Zwitscher
Ja, wir wissen ja: Katzen haben ab und zu schonmal ne Macke. Sie lassen sich nicht erziehen, haben immer ihren eigenen Kopf und machen das, was sie wollen. Desöfteren zum Leidwesen des Dosenöffners. Zum großen Leidwesen.
Die kleine Klara kann es nämlich seit mehreren Monaten nicht mehr dulden, dass auch nur irgendeine Tür in der Wohnung verschlossen ist. Alle Türen müssen durch einen beherzten Sprung auf die Klinke geöffnet werden. Das Problem dabei ist nur, dass wir alle Türklinken mittlerweile schon so drangebaut haben, dass sie Klara nicht mehr öffnen kann.
Das allerdings hat die kleine Klara noch nicht kapiert (oder aktzeptiert) und so springt sie manchmal stundenlang an eine Tür, in der Hoffnung sie geht auf.
Besonders schlimm ist es nachts. Denn da muss unbedingt die Tür zum Schlafzimmer offen sein. Da steht sie dann stundenlang davor, springt gegen die Tür, mauzt herzzerreißend und krakelt rum. Dabei kommen die unterschiedlichsten Tonlagen zum Einsatz: Vom süßen Babymauzen über tiefe Rolligkeitsschreie bis hin zu wütenden Katzenrufen.
Anfangs dachte ich naiver Dosenöffner noch, dass sie tatsächlich Sehnsucht nach uns hat. Weit gefehlt – ist sie doch mal im Schlafzimmer, dreht sie ne Runde und geht wieder…

Posted in Allgemeines on 12/07/2011 08:41 am by Frau Zwitscher
In der Schweiz ist einem Ehepaar die Liebe zu Katzen zum Verhängnis geworden. Vor einem Jahr seien sie mit acht Katzen in eine Wohnung gezogen – jetzt ein Jahr später lag die Anzahl der Katzen bei mittlerweile 67! Schon vorher sei Nachbarn der strenge Geruch aufgefallen. Das zuständige Veterinäramt stellte beim letzten Besuch im September schon 50 Katzen fest, die unter erbärmlichen Umständen im Haushalt des Ehepaars lebten: keinerlei Rückzugsmöglichkeiten, keinerlei Vorräte an Katzenfutter und nur eine (!!) Katzentoilette. Das Amt gab den Besitzern Anweisung, die Anzahl der Katzen zu reduzieren. Da die Frist aber tatenlos verstrich, griff das Amt nun endlich ein, um die Katzen einzufangen. 67 Katzen wurden von den Tierschützern abtransportiert, alle aber in einem guten Zustand. Einige Kätzinnen waren trächtig und drei Würfe waren unter den Katzen.
Die Katzen werden nun tierärztlich untersucht und kastriert. Danach gehen zwei Katzen an das Ehepaar zurück. Die Kosten dieser Aktion belaufen sich auf ca. 16.000 Euro.
Quelle: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/art123841,2785829
Posted in Giftpflanzen on 11/24/2011 10:36 am by Frau Zwitscher

Mistel
Wissenschaftlicher Name: Viscum
Deutsche Namen: Drudenfuß, Hexenbesen, Donnerbesen
Beschreibung: Die Misteln sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Sandelholzgewächse. Sie sind Halbschmarotzer, die auf Bäumen und Sträuchern wachsen. Die Zweige der Misteln können bis zu einem halben Meter lang werden.
Obwohl die Mistel meist auf hohen Bäumen wächst, kann diese Pflanze auch für unsere Hauskatzen gefährlich werden. Denn die Mistel ist in der Weihnachtszeit sehr beliebt als Dekopflanze in der Wohnung und somit leicht zugänglich für eine Katze.
Giftstoffe der Mistel: Viscotoxine, Lectine (Konzentration von Lectinen im Winter am höchsten)
Symptome: Schädigung von Darm, Leber, Magen, Niere und führen zunächst zu blutigen Darmschleimhautentzündungen, Durchfall, Erbrechen, Fieber, Unwohlsein und Krämpfen bis hin zum Koma
Posted in Allgemeines on 11/18/2011 02:29 pm by Frau Zwitscher
Katzen sind so vielseitig interessiert. In einem Moment sind sie Jäger, dann leise schnurrende Samptpfoten, zwischendurch verfressen Raubkatzen und dann auch hin und wieder mal Gutachter beim Möbelaufbau: