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Dürfen Katzen Eier essen?

Heute ist Karfreitag. Das Osterwochenende beginnt quasi. Zeit der Eier. Der bunten Eier. Der vielen Eier. Cholesterin Galore :-D

 

Gern wird auch mal dem Stubentiger ein rohes Ei serviert. Mit Genuss wird es dann meistens weggeschleckert. Aber bleibt die Frage:

Dürfen Katzen Eier essen?

Ja. Katzen brauchen viel Protein in ihrer Nahrung. Auch in Eier ist Protein enthalten. Außerdem haben rohe Eier für Katzen einen relativ hohen Nährwert. Das Eigelb ist außerdem gut für das Katzenfell.

Gekochte oder rohe Eier für Katzen?

Es kommt drauf an, was die Katze lieber mag. Quietschie mag garkeine Eier. Klara vertilgt sie in Windeseile roh oder gekocht und Mulli hingegen hat sie nur roh verschmaust.

Man muss dazu sagen, dass bei rohen Eiern natürlich ggf. die Salmonellen vernichtet werden, andererseits aber nicht mehr soviel Nährstoffe wie rohe Eier haben.

Zuviel Eier sollten die Katzen nicht bekommen und wenn, dann nur das Eigelb. Im Eiweiß ist ein Enzym enthalten, welches die Absorbierung von Biotin verringert. Zuviel davon führt zu Biotinmangel bei Katzen.

Als Fütterungsempfehlung würde ich einmal pro Woche vorschlagen.

Katzenpudding

Gestern war ich im Zoohandel meines Vertrauens um ein paar Besorgungen zu machen. Da bin ich auf etwas gestoßen, was bei mir für Verwunderung sorgte und eigentlich so unnütz ist, dass ich es trotzdem kaufen musste:

Katzenpudding

Pudding für Katzen

Pudding für Katzen

Ich weiss auch nicht so recht. Pudding für Katzen ist das letzte an was ich gedacht hätte, wenn ich meinen Katzen was Leckeres zwischendurch geben will. Als erstes steht auf der Packung, dass es laktosereduziert ist. Also nicht laktosefrei. Für mich ein Minuspunkt. Bei genauerem Lesen der Zusammensetzung war ich auch leicht irritiert. Denn im Katzenpudding ist Folgendes drin: laktosereduzierte Vollmilch (91 %), Zucker und pflanzliche Nebenerzeugnisse. Genau all das, was eine Katze meiner Meinung nach NICHT braucht.  Obwohl die Firma damit wirbt, dass der Katzenpudding eine “Bereichung des täglichen Speiseplans” einer Katze ist. Aha.

Auch wenn die Fütterungsempfehlung pro ausgewachseneer Katze nur bei 1 – 2 Teelöffeln pro Tag liegt, finde ich es recht suspekt. Denn das ganze soll man bei Zimmertemeperatur geben, also nicht kühl lagern. Da frage ich mich natürlich – wie lange ist der Katzenpudding denn geöffnet und ungekühlt haltbar? Ich würde das Zeug spätestens nach 2 Tagen wegwerfen, rein rechnerisch müsste man es aber (bei einem 10 ml TL) mind. eine Woche lang füttern, bevor es alle ist. Seltsam.

Irgendwie ists meiner Meinung nach große Kundenverar***e. Denn auf der Website des Herstellers schreibt er selber, dass gesunde und richtige Katzennahrung das Wichtigste ist – aber wieso bietet man den Kunden (und Katzen) solchen Mist an?!

Herstellerliste für Katzenfutter

Ich habe bei Katzenfragen eine Liste gefunden, wo alle Hersteller von Katzenfutter aufgeführt sind. Diese will ich Euch natürlich nicht vorenthalten.
Hier gibt es die Liste der Hersteller von Katzenfutter>>>

Irrtümer der Katzennahrung 3/3

Irrtum Nr. 7:  Um für die Katze Futter herstellen zu können, muss man Erährungsexperte sein

Nein. Denn wir schaffen es doch auch, uns ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren, ohne dass wir ein spezielles Studium hätten absolvieren müssen.  Die artgerechte Katzenernährung ist kein Mysterium, so wie es die Futtermittelindustrie immer suggerieren will. Ein gesunder Menschenverstand, ein wenig Kenntnis über Ernährungslehre, Wissen über die Ansprüche der Katze und die dazugehörigen Zutaten reichen völlig aus.

Irrtum Nr. 8: Niemals rohes Fleisch füttern, das es Parasiten und Bakterien enthält

Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die natürlichen Beutetiere einer Katze alles andere als steril sind. Wenn das alles so sehr gefährlich wäre, denke ich, dass es Rassen wie Wildkatzen mittlerweile nicht mehr geben dürfte. Tatsache ist, dass nicht gleich jedes rohe Fleisch mit schlimmen Bakterien und Co. behaftet sind. Und wenn doch, kann die Katze damit trotzdem noch besser damit umgehen als wir Menschen, gerade weil rohes Fleisch ein Teil ihrer natürlichen Ernährung ist. Da Katzen einen relativ kurzen Darm haben, ist das Risiko sich mit Salmonellen oder Würmern zu infizieren, eher gering. Würmern wird eh mit dem Einfrieren des Futter der Garaus gemacht.

Irrtum Nr. 9: Man soll niemals Knochen füttern, da diese splittern können

Eine Missinterpretation von Tatsachen. Knochen werden durch das Kochen und garen spröde und können splittern. Das kann für Hund und Katze gefährlich werden. Allerdings sind rohe Knochen eher elastisch, weich und splittern nicht.  Ein gutes Beisspiel sind die Millionen von freilebenden Tieren, die sich von anderen Tieren ernähren.

Irrtümer der Katzennahrung 2/3

Irrtum Nr. 4 : Katzen brauchen Kohlenhydrate als Energiequelle

Dieses Argument wird häufig benutzt, um den hohen Getreideanteil im Futter zu begründen. Allerdings geben mittlerweile die meisten Futterhersteller zu, dass die Katze wenig bis keine Kohlenhydrate in ihrer Nahrung brauch. Im Vergleich zu tierischen Materialen ist Getreide eine billige Energiequelle, das ist auch der einzige Grund, weshalb es überhaupt im Futter enthalten ist. Die Katze kann Kohlenhydrate schlecht verwerten, da sie normaler Weise ihren gesamten Bedarf an Energie aus tierischen Proteinen und Fetten gewinnt, denn darauf ist der Stoffwechsel einer Katze spezialisiert und ausgerichtet. Getreide im Futter nutzen ausschließlich den Hersteller und nicht den Katzen.

Irrtum Nr. 5:  Trockenfutetr reinigt die Zähne und beugt Zahnstein vor

Viele Katzen bekommen im Laufe der Zeit Zahnprobleme, Zahnstein oder blutiges Zahnfleisch, obwohl sie regelmäßig oder ausschließlich Trockenfutter zu sich nehmen. Seit das auch die Futtermittelindustrie erkannt hat, wirbt sie auch nicht mehr mit dem Argument, dass Trockenfutter gut für die Zähne sei, sondern haben eine neue Marktlücke entdeckt:  Extra Produkte zur Reinigung der Zähne. Allerdings sind diese viel zu klein dafür und werden von der Katze meist unzerkaut hinuntergeschlungen (wer schonmal gesehen hat, wie eine Katze ein Tier buchstäblich mit “Haut und Knochen” verschlingt, weiss was ich meine).

Irrtum Nr. 6: Selbsthergestelltes Futter ist nicht gut für die Katze und führt zu Mangelerscheinungen

Hierbei gehen viele davon aus, dass man unter “selbsthergestelltes Futter” Tisch- oder Essensreste meint. Dem ist natürlich nicht so. Denn es ist tatsächlich möglich, den Katzen Fressen anzubieten, welches hochwertig, ausgewogen sowie frisch ist und somit dem Vorbild der Natur fast in Nichts mehr nach steht.