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Katzen werden immer fetter

Nicht nur Katzen werden immer fetter – auch Hunde. Ca. 50 % der Hunde und Katzen sind mittlerweile übergewichtig. Das fand der Bundesverband für Tiergesundheit fest. Schuld daran (wie beim Menschen) ist eine zu energiereiche Ernährung und fehlende Bewegung. Aber auch eine Kastration oder genetische Veranlagungen können der Grund sein. Viele Tierbesitzer nehmen das Übergewicht ihrer Haustiere nicht ernst. Aber es ist sehr wichtig, gegen das Übergewicht von Haustieren etwas zu tun. Denn Übergewicht kann Gelenkprobleme, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes sowie Atemwegs- und Hauterkrankungen hervorrufen. Dazu kommt, dass das Wohlbefinden des Tieres darunter leidet und die Lebenserwartung sinkt.

Denn vollständigen Artikel gibt es hier>>>

Quelle: stern.de

Eine Katze zieht ein

Die Vorfreude ist groß. Bald zieht ein neues Familienmitglied ein. Eine Katze. Doch auch wenn die Spannung noch so groß ist, sollte man einige wichtige Maßnahmen und Vorbereitungen treffen, bevor die Fellnase einzieht:

Die Grundausstattung

Katzenklo

Ein Katzenklo ist sehr wichtig. Eine Faustregel besagt, dass man soviel Katzentoiletten wie Katzen + 1 haben soll. Für das Katzenklo eignet sich ein ruhiger Platz, sodass die Katze ihr Geschäft ungestört verrichten kann. Empfehlenswert ist es, den Vorbesitzer zu fragen, an welches Streu die Katze gewohnt ist, sodass es nicht zuviel Umstellungen auf einmal gibt. Eine Schaufel um ggf. die Klumpen (bei Klumpstreu) und den Kot zu entfernen ist ratsam.

Futterplatz

Wie das Katzenklo, sollte auch der Futternapf an einer möglichst ruhigen Stelle stehen. Allerdings sollte ein gewisser Abstand dazwischen sein. Die Katze braucht einen Napf für das Futter und ein Schälchen für Wasser. Dabei sollte man wiederum beachten, dass der Wassernapf nicht direkt neben dem Futternapf steht. Auch hier ist eine Rücksprache mit dem Vorbesitzer sinnvoll, sodass man der neuen Katze erstmal gewohntes Katzenfutter anbieten kann.

Schlafplatz

Die Katze braucht unbedingt einen eigenen Schlafplatz. Zwar wird sich die Katze ihren Lieblingsplatz selber aussuchen, allerdings kann es nicht schaden, dem neuen Familienmitglied ein geeignetes Plätzchen zum Schlafen zur Verfügung zu stellen. Im Fachhandel findet man eine große Anzahl von gemütlichen und kuschligen Körbchen und Schlafplätzen, die ein Katzenherz höher schlagen lässt.  Man kann aber auch selber einen Katzenschlafplatz bauen. Dafür eignet sich eine Kiste oder ein Korb, der genug Platz für die Katze bietet. Diese kann man wunderbar mit weichen Decken und Stoffen auslegen,  sodass es das Kätzchen kuschelig hat.

Kratzbaum

Katzen haben Krallen, die sie sich regelmäßig schärfen und abwetzen müssen. Dafür eignet sich ein Kratzbaum hervorragend. Kratzbäume gibt es in verschiedenen Größen und Formen – angefangen beim kleinen Kratzbaum bis hin zum riesigen Klettergerüst. Kratzbäume eignen sich nicht nur zum Kratzen, sondern werden auch gern zum spielen, klettern und bei gegebener Form auch zum Schlafen genutzt. Außerdem kann man mit einem Kratzbaum verhindern, dass eine Katze an den Möbeln kratzt.

Katzenspielzeug

Katzen lieben es zu spielen. Im Fachhandel gibt es eine große Auswahl an Katzenspielzeug. Von der kleinen Maus bis hin zur Katzenangel. Auch hierbei kann man der Kreativität beim Selberbauen freien Lauf lassen. Eine kleine Zusammenstellung von selbstgebauten Katzenspielzeug findet ihr hier >>> Wichtig ist es, sich täglich Zeit zu nehmen und mit der Katze zu spielen.

Transportox

Für den Weg zum Tierarzt braucht man eine Transportbox. Sie sollte groß genug sein, sodass die Katze sich nicht beengt fühlt. Es ist ratsam den Transportkorb so aufzubewahren, dass die Katze jederzeit Zugang hat. So ist die Katze mit der Box vertraut und es gibt weniger Schwierigkeiten, falls die Katze transportiert werden muss.

Auch in der Wohnung an sich sollten einige Vorbereitungen getroffen werden:

  • verschluckbare Kleinteile sollten entfernt werden
  • es sollten nur für Katzen ungiftige Pflanzen in der Wohnung sein
  • mögliche Gefahrenquellen müssen beseitigt / entschärft werden.

Ausführliche Hinweise dazu findet ihr hier: Gefahrenquellen und Giftpflanzen

Die Katze zieht ein

Es ist ratsam, die Transportbox zu öffnen und abzuwarten, bis die Katze allein raus geht. Wahrscheinlich wird die Katze sich erst einmal verstecken. Auch wenn die Vorfreude noch so groß ist – lasst der Katze Zeit. Es ist nicht unbedingt empfehlenswert, dass die gesamte Familie dabei ist. Das könnte die Katze verunsichern. Wenn schon andere Tiere im Haushalt vorhanden sind, sollte man den Neuankömmling in einem seperaten Raum lassen und erst nach und nach mit den anderen Familienmitgliedern zusammenführen. Dabei kann es passieren, dass es anfangs Rangelein und Gefauche gibt. Das ist normal. Man soll nur im Notfall dazwischen gehen. Mit der Zeit wird die Katze zutraulicher und durch viel Liebe und Streicheleinheiten gewöhnt sich das Kätzchen sicher ganz schnell an das neue Zuhause.

Irrtümer der Katzennahrung 3/3

Irrtum Nr. 7:  Um für die Katze Futter herstellen zu können, muss man Erährungsexperte sein

Nein. Denn wir schaffen es doch auch, uns ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren, ohne dass wir ein spezielles Studium hätten absolvieren müssen.  Die artgerechte Katzenernährung ist kein Mysterium, so wie es die Futtermittelindustrie immer suggerieren will. Ein gesunder Menschenverstand, ein wenig Kenntnis über Ernährungslehre, Wissen über die Ansprüche der Katze und die dazugehörigen Zutaten reichen völlig aus.

Irrtum Nr. 8: Niemals rohes Fleisch füttern, das es Parasiten und Bakterien enthält

Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die natürlichen Beutetiere einer Katze alles andere als steril sind. Wenn das alles so sehr gefährlich wäre, denke ich, dass es Rassen wie Wildkatzen mittlerweile nicht mehr geben dürfte. Tatsache ist, dass nicht gleich jedes rohe Fleisch mit schlimmen Bakterien und Co. behaftet sind. Und wenn doch, kann die Katze damit trotzdem noch besser damit umgehen als wir Menschen, gerade weil rohes Fleisch ein Teil ihrer natürlichen Ernährung ist. Da Katzen einen relativ kurzen Darm haben, ist das Risiko sich mit Salmonellen oder Würmern zu infizieren, eher gering. Würmern wird eh mit dem Einfrieren des Futter der Garaus gemacht.

Irrtum Nr. 9: Man soll niemals Knochen füttern, da diese splittern können

Eine Missinterpretation von Tatsachen. Knochen werden durch das Kochen und garen spröde und können splittern. Das kann für Hund und Katze gefährlich werden. Allerdings sind rohe Knochen eher elastisch, weich und splittern nicht.  Ein gutes Beisspiel sind die Millionen von freilebenden Tieren, die sich von anderen Tieren ernähren.

Irrtümer der Katzennahrung 2/3

Irrtum Nr. 4 : Katzen brauchen Kohlenhydrate als Energiequelle

Dieses Argument wird häufig benutzt, um den hohen Getreideanteil im Futter zu begründen. Allerdings geben mittlerweile die meisten Futterhersteller zu, dass die Katze wenig bis keine Kohlenhydrate in ihrer Nahrung brauch. Im Vergleich zu tierischen Materialen ist Getreide eine billige Energiequelle, das ist auch der einzige Grund, weshalb es überhaupt im Futter enthalten ist. Die Katze kann Kohlenhydrate schlecht verwerten, da sie normaler Weise ihren gesamten Bedarf an Energie aus tierischen Proteinen und Fetten gewinnt, denn darauf ist der Stoffwechsel einer Katze spezialisiert und ausgerichtet. Getreide im Futter nutzen ausschließlich den Hersteller und nicht den Katzen.

Irrtum Nr. 5:  Trockenfutetr reinigt die Zähne und beugt Zahnstein vor

Viele Katzen bekommen im Laufe der Zeit Zahnprobleme, Zahnstein oder blutiges Zahnfleisch, obwohl sie regelmäßig oder ausschließlich Trockenfutter zu sich nehmen. Seit das auch die Futtermittelindustrie erkannt hat, wirbt sie auch nicht mehr mit dem Argument, dass Trockenfutter gut für die Zähne sei, sondern haben eine neue Marktlücke entdeckt:  Extra Produkte zur Reinigung der Zähne. Allerdings sind diese viel zu klein dafür und werden von der Katze meist unzerkaut hinuntergeschlungen (wer schonmal gesehen hat, wie eine Katze ein Tier buchstäblich mit “Haut und Knochen” verschlingt, weiss was ich meine).

Irrtum Nr. 6: Selbsthergestelltes Futter ist nicht gut für die Katze und führt zu Mangelerscheinungen

Hierbei gehen viele davon aus, dass man unter “selbsthergestelltes Futter” Tisch- oder Essensreste meint. Dem ist natürlich nicht so. Denn es ist tatsächlich möglich, den Katzen Fressen anzubieten, welches hochwertig, ausgewogen sowie frisch ist und somit dem Vorbild der Natur fast in Nichts mehr nach steht.

Irrtümer der Katzennahrung 1/3

Irrtum Nr. 1:  Fertigfutter ist ausgewogen und enthält alles Gute, was eine Katze benötigt

Nein. Fertigfutter bietet unseren Katzen leider nicht das, was die Futtermittelhersteller uns versprechen. Viele der degenerativen Krankheiten, die bei Katzen auftreten, sind Folgen falscher Ernährung mit gekochtem und verarbeitetem Futter. Die Tatsache, dass Katzen aufgrund falscher Fütterung erkranken, wird meist unter den Tisch gekehrt und mit dem Alter begründet. Leider gibt es kein Fertigfutter, was so ausgewogen ist, dass man es der Katze ein Leben lang füttern kann. Bei Verbrauchertests wurde festgestellt, dass viele Dosenfutter wenig Calcium enthalten, zu viel oder zu wenig Vitamine beigemischt wurden. Mittlerweile werden sogar Pflanzenzuätze beigefügt, die zwar nicht unbedigt als giftig deklariert werden, allerdings gibt es bis dato auch keine Studie über die Langzeitwirkung der Pflanzenstoffe. Ein Beispiel hierfür sind Kräuter oder Auszüge aus Pflanzen wie Yucca, Aloe oder Alfalfa. Diese haben eventuell einen medizinischen Nutzen bei bestimmten Krankheitsbildern, sind jedoch teilweise als toxisch für die Katze gelistet und sollten nicht tagtäglich von gesunden Katzen konsumiert werden. Niemand weiß, wie die Wirkung ist, wenn diese als Medizin einzustufenden Zusätze Tag für Tag über Jahre von der Katze eingenommen werden. Falls man nur ein einziges Futter gibt, riskiert man einen Mangel oder eine Überdosierung einzelner Bestandteile. In der Natur erhält die Katze alles, was sie braucht, in dem sie sich abwechslungsreich ernährt. Durch die Variation von Beutetieren verschiedener Arten und unterschiedlichen Alters erhält sie über den Zeitraum hinweg eine ausgewogene Ernährung.

Irrtum Nr. 2:  Der Tierarzt empfiehlt Fertigfutter – also muss es das Richtige sein

Falsch. Viele Tierärzte können Tiere heilen oder präventiv wirken. Die Wenigsten jedoch haben eine Ausbildung im Bereich Futter. Das Wissen, welches sie uns im Bezug auf die Fütterung unserer Fellnassen bereitstellen, resultiert meist nur aus den “Schulungen” der jeweiligen Futtermittelverkäufer. Denn viele Tierärzte verdienen neben den normalen tierärztlichen Aufgaben, auch durch den Verkauf von verschieden Futtersorten Ihr Brot. Dadurch passiert es natürlich, dass der Tierarzt diverse Krankheitsbilder nicht auf die Fütterung zurückführt, sondern auf das Alter des erkrankenten Tieres. Klar – keiner will seine eigenen Fehler zugegeben.

Irrtum Nr. 3:  Zuviel Eisweis im Futter ist nicht gut für die katze und belastet deren Nieren

Dies ist eine Behauptung der Futtermittelindustrie, die als Erklärung des niedrigen und qualitativ schlechten Proteingehaltes im Futter dienen soll. Die Katze ist im Gegensatz zu uns Menschen dafür gemacht, hohe Mengen an hochwertigem Eiweiß zu sich zu nehmen und zu verdauen. Mäuse, andere kleine Tiere und Fleisch enthalten so gut wie immer wesentlich mehr Protein als Fertigfutter. Was die Nieren stark belasten kann, sind minderwertige Proteine sowie Getreide, da die Katze diese nur zum Teil nutzen kann und große Mengen an unverdaulichen Stoffen durch den Körper geschleust und ungenutzt ausgeschieden werden müssen.