Quietschie – der kleine Teufel :-)
Posted in Meine Katzen on 04/05/2010 04:51 pm by Frau ZwitscherNachdem ich vor Kurzem schon ein paar Worte über Mulli verloren habe, möchte Euch ich heute mal den Rabauken Quietschie vorstellen. Quietschie ist wie Mulli eine Kätzin. Quietschie wurde am 1. April 2007 geboren und ist nun 3 Jahre alt. Als ich Mulli hatte, dachte ich an eine zweite Katze, da ich ganztätig berufstätig bin. Eine Bekannte sagte mir dann, dass sie jemanden kennt, der noch eine kleine 15 Wochen alte Katze habe, die niemand haben will. Also hin da
Geklingelt und da ist sie auch schon aus der Wohnung direkt in den Hausflur abgehauen. Da schaute mich das kleine schwarze Ding mit dem weissen Latz und Ihren großen kullerrunden Augen an und fragte ganz laut: “Miau?” Hihi, der kleine Teufel.. es war Liebe auf den ersten Blick und so wurde die Kleine sofort mit nach Hause genommen.
Das Zusammenleben
Die Zusammenführung von Mulli und Quietschie war nicht so pralle. Die kleine Quietschie wollte stets die Grenzen austesten und spielte mit Mulli. Mulli hattte aber absolut keine Lust darauf. Sie strafte uns einige Wochen mit Missachtung und benutzte aus Gnatz auch ab und zu den Blumenkübel als Katzentoilette. Auch ständige Rangelein zwischen den beiden Katzen standen auf den Tagesplan. Das ist bis heute so
Die beiden haben sich nun mit der Situation arrangiert, aber sind keinswegs beste Freunde. Manchmal gibt es ruhige Momente, an denen sie sich gegenseitig liebevoll beschnuppern und auch abschlecken, aber das gehört eher zur Ausnahme.
Das Wichtigste: Fressen
Im Gegensatz zu Mulli ist Quietschie eine sehr, sehr aktive Katze. Obwohl das nach der Kastration auch ziemlich nachgelassen hat. Auch hat sich die Kastration beim Gewicht bemerkbar gemacht. Früher dacht ich immer noch, dass die Kleine viel zu wenig frisst, denn sie war so unglaublich dünn und leicht. Mittlerweile wiegt sie schätzungsweise 6 Kilo, was echt schon fast ein bisschen zuviel ist. Das liegt auch daran, dass die kleine Katze ein Fresssack durch und durch ist. Alles muss sofort gefressen werden, auch wenns nur die Brötchenkrümel sind, die vom Frühstück übergeblieben sind. Manchmal hab ich das Gefühl, dass Quietschie im Gegensatz zu Mulli fast schon menschliche Züge hat. So mag sie zum Beispiel kein rohes Fleisch. Mulli liebt das. Quietschie allerdings findet Menschenessen viiiiel besser und schmackhafter. Sie ist echt so verfressen. Mittlerweile hat sie auch rausbekommen, wie man den Futterschrank (der nochmals durch uns gesichert wurde) aufbekommt und dort das Futter rausholen kann. Auch das Öffnen der einzelnen Futterverpackungen ist kein Problem. Einmal habe ich sie sogar dabei erwischt, wie sie ein ganzes Brot (!!!!) durch die Wohnung gesschleppt hat. Hihi.
Weckdienst
Aber dann gibt es täglich die vielen schönen liebenswerten Momente. Jeden Früh, wenn unser Wecker klingelt steht sie vor unserer Schlafzimmertür und miaut solange, bis wir sie reinlassen. Und ist die Tür auf, gehts sofort ins Bett und das große Schnurren beginnt. Wir sagen immer aus Spass, das sie uns Kaffee kocht. Denn manchmal klingt sie echt wie eine laut röchelnde Kaffeemaschine. Hihi. Am liebesten lässt sie sich in der Löffelchenstellung von uns verwöhnen (Gott, hört sich das im Zusammenhang eine Katze pervers an
) Ab und die Decke, an Mama Kuscheln und genießen. Ziemlich oft, verteilt sie auch “Gefügies” (Milchtritt, gefügig machen). Obwohl sie immer so aufgekratzt ist, braucht sie echt viel Liebe und Aufmerksamkeit, die ich ihr gerne gebe. Manchmal ist dann Mulli eifersüchtig. Dann kommt sie mit ins Bett und verpasst Quietschie erstmal eine Ohrfeige
Aber zum Glück sind ja 4 Hände da, sodass keine der Katzen zu kurz kommt.
Sie ist echt zuckersüß, und ich will sie auf keinen Fall hergeben. Sie frech wie sie manchmal auch ist, so viel Liebe kann sie auch geben. Hach, der kleine Teufel in Gestalt einer Katze.
Ich muss noch kurz was zu Ihrem Namen sagen. Als ich sie damals bekommen habe, hatte sie noch keinen Namen, also wurde sie Fräulein Krause genannt (nein, ich heiß nicht so). Aber da sie als kleine Katze immer so süß miauzt (gequietscht) hat, wurde dann nach und nach Quietschie draus. Natürlich hat sie auch eine Menge Spitznamen. Hier ein kleiner Auszug: Quietschkind, Fetti, Murmel, Raupe, Blase, Quietschbaby. Natürlich sind diese nicht bös gemeint.






